Aktuelles
Vorbau Dorfgemeinschaftshaus
Der
Träger des Dorfgemeinschaftshauses, der Verein
"Dorfgemeinschaftshaus Rannenberg e. V." hat einen vielfachen
Wunsch umgesetzt: es wurde ein Vorbau vor dem Eingang des Hauses
erstellt. Angeregt wurde die Errichtung eines solchen Bauwerks
während der Diskussion um den Standort des Bushäuschens. Für ein
Bushäuschen an dieser Stelle gab es von den Behörden aber keine
Genehmigung. Dennoch wurde die Idee nicht fallen gelassen.
Zahlreiche freiwillige Helfer übernahmen die erforderlichen
Arbeiten, wobei auf Fritz Wente der Löwenanteil entfiel.
Denn als ehemaliger Zimmermann hatte er die Erstellung des
Fachwerks übernommen. Nunmehr konnte das Bauwerk bis auf einige
Restarbeiten erstellt werden.
Pflasterung Pumpenhäuschen
Nachdem das Pumpenhäuschen im
vergangenen Jahr saniert wurde, war als Restarbeit noch die
Gestaltung der Vorfläche erforderlich. Ursprünglich hatten wir
geplant, die Bereiche einzugrünen. Davon sind wir aber wieder
abgerückt, denn die Unterhaltung wäre relativ aufwendig gewesen.
Daher haben wir uns entschlossen, den Bereich zu pflastern und
zwar mit dem gleichen Pflaster, das in der Rannenberger Straße
verwendet wurde.
Zunächst hatte die Gemeinde uns
zugesagt, die Pflasterarbeiten auszuführen. Wir wurden aber
immer weiter hingetröstet, so dass wir selbst die Initiative
ergriffen haben. Mit Lothar Hillig und Theo van Langen fanden
wir zwei freiwillige Helfer, die die Pflasterarbeiten übernommen
haben. Leider stellte sich heraus, dass ca. 2 qm von den
Pflastersteinen entwendet sein müssen, so dass wir gezwungen
waren, weitere Steine nachzukaufen. Diese werden vom Betonwerk
aber nur in Schichten (60 St. je Farbe) abgegeben. Mit dieser
Menge konnten wir zusätzlich den schmalen Streifen vor dem
Grundstück Schön pflastern.
Die Gemeinde hat uns hier unterstützt: sie hat die Steine hierher transportieren. Außerdem hat sie den Unterbau ausgehoben und den notwendigen Splitt angefahren. Für die Bearbeitung der Steine hat sie uns einen "Knacker" zur Verfügung gestellt. Die Arbeiten wurden bis Mitte April ausgeführt. Ein herzliches Dankeschön an die beiden Pflasterer! Nachdem der Sand von den Fugen aufgenommen war, konnte die Fläche sauber gefegt werden. In Kürze soll dort eine Sitzbank aufgestellt werden. Mit dieser Maßnahme haben wir ein weiteres schönes Plätzchen geschaffen.
Gymnastikkurs
Der
Ende 2010 durchgeführte Gymnastikkurs fand bei guter Beteiligung
zahlreicher Rannenbergerinnen statt. Daher lag es auf der Hand,
eine Wiederholung anzubieten. Stefanie Preiss - sie ist
ausgebildete Übungsleiterin - hatte sich wieder bereit erklärt,
die Leitung zu übernehmen. Wir waren angenehm überrascht, dass
in diesem Jahr noch mehr Personen kamen: es waren 12
Teilnehmerinnen. An 6 Abenden bekamen sie einen professionellen
Gymnastikkurs mit zahlreichen Übungen, wie Rückenstabilität,
Muskelaufbau, Bauch, Beine, Po, Mobilität der Gelenke, usw. Alle
waren mit großer Begeisterung bei der Sache. Eine Wiederholung
ist für Oktober 2012 geplant.
Am letzten Übungsabend dankte 1. Vorsitzender Heinrich Wente Stefanie Preiss für die Leitung. Er übergab ihr als Dankeschön ein kleines Präsent. Auch die Teilnehmerinnen dankten mit einem Geschenk. Bei einem Gläschen Sekt und Knabbereien klang der Kurs aus.
Pumpenhäuschen
Bei der Sanierung des Pumpenhäuschens kann man fast von einer Rekordbauzeit sprechen. Innerhalb von gut zwei Wochen konnte der Neubau - bis auf die Dacheindeckung - erstellt werden. Beginnen konnten wir erst nach der Deinstallation der Elektroanlage. Hierzu war nur ein E.ON-Fachmann befugt. Nachdem dies geschehen war, ging es an die Abrissarbeiten.
Zehn freiwillige
Helferinnen und Helfer gingen mit Bohrhämmern zu Leibe. In
einer mehrstündigen Aktion haben diese das Häuschen bis auf die
Grundmauern abgetragen. Die
Firma Veolia aus Rehren hatte uns kostenlos einen 7 m3
fassenden Container bereit gestellt, der gerade ausreichte, um
den gesamten Bauschutt aufzunehmen. Die Vorbereitungen und das
Giessen der Bodenplatte
wurde am nächsten Tag ausgeführt.
Danach
konnten die Maurer tätig werden. Sie erstellten das
Hintermauerwerk sowie den Ringanker an einem Tag. Danach konnten
sie mit der Verklinkerung beginnen. Die Arbeiten gingen zügig
voran. Das Klinkermauerwerk konnte - bis auf die beiden Giebel - in wenigen
Tagen fertig gestellt werden.
Damit konnte
"grünes Licht" für das Richten gegeben werden. Zunächst musste
aber das Holz grundiert und mit Farbe gestrichen werden. Auch
diese Arbeiten wurden schnell erledigt. Damit waren die
Voraussetzungen für
das Richten geschaffen. Das geschah dann noch tags darauf. Nahtlos ging es mit dem Giebel-Mauerwerk
und dem Ausmauern der Sparren weiter.
Nun waren die Dachdecker-Spezialisten gefordert. Innerhalb weniger Stunden konnten die Arbeiten vom Anbringen der Verschalung bis hin zur Dachlattung erledigt werden. Am Samstag, 10. Sept., konnten mit der Dacheindeckung die wesentlichen Arbeiten abgeschlossen werden.
Zwischenzeitlich wurden die
Klinkerpaletten und der Bauschutt von der Baustelle entfernt.
Die weiteren
Restarbeiten, wie die Anlage eines Kiesstreifens rund um das Haus, reinigen, Anlage von Rasenbeeten, usw. sollen danach ausgeführt werden.
Dank der Mithilfe zahlreicher Helferinnen und Helfer konnte die
Sanierung schnell und kostengünstig ausgeführt werden. Allen
Freiwilligen möchten wir unseren ganz herzlichen Dank für ihre
Mithilfe aussprechen. Auch der Firma Veolia sowie den Geldspendern gilt
unser Dank. Ohne den Einsatz der Helfer und ohne die Spenden
hätte dieses Projekt nicht realisiert werden können.
An dieser Stelle ein kleiner
Rückblick auf die historische Bedeutung des Pumpenhäuschens: Der
"Heimsood", eine Quelle unter dem Häuschen, wurde Anfang der
1930er Jahre erschlossen. Bis dahin war die Quelle eine
öffentliche Wasserstelle. Um das Wasser als Trinkwasser nutzen
zu können, ließen die Gemeindeväter das Pumpenhäuschen bauen.
Eine elektrische Pumpe förderte das Wasser in den ca. 1,5 km
entfernten Hochbehälter
am Iberg. Von hier aus wurde es in das Rannenberger Netz
eingespeist. Das geschah bis zum Jahre 1974. Die Wasserqualität
war jedoch schon in den Jahren zuvor mehrfach vom Gesundheitsamt
beanstandet worden. Nach Verhandlungen mit unserer
Nachbargemeinde beschloss der Gemeinderat den Anschluß an
das Trinkwasserleitungsnetz der Gemeinde Rehren A.O. Damit war
die eigentliche Aufgabe des Hauses hinfällig geworden. Doch der
Brunnen - und das ist sehr wichtig - hält ausreichend Wasser zu
Feuerlöschzwecken vor. Schließlich möchten wir mit der Sanierung
ein weiteres Kleinod im Ort schaffen, das die Erinnerung an die
ursprüngliche Aufgabe wach halten soll.
Rannenberg - Namensformen und Deutung des Ortsnamens
Im Nachschlagewerk "Geschichtliches Ortsverzeichnis für Schaumburg", (bearb. von Dr. Gudrun Husmeier) finden wir einige interessante Hinweise über Daten und Fakten zur Geschichte Rannenbergs. Die erste urkundliche Erwähnung gibt es im Jahre 1332 über das Hagenhufendorf (lat. indaginem) "Randenberghe". In 1380 lautet die Bezeichnung "Randenberg" und in 1532 "Rannenborge". Weitere Namensformen findet man in 1550 mit "Rannenbarge" und 1565 mit "Randenberg".
Die Deutung des Ortsnamens wird wie folgt beschrieben: Zusammensetzung des altsächsischen (= asä.) "berg" und des mittelniederdeutschen (= mnd.) "berch" zu "Berg" vielleicht mit einer schwach flektierenden Entsprechung zu asä, mnd. "rand" = Rand bzw. Kante. Demnach handelt es sich um eine "Erhebung an einem Rande".
Wolfgang Laur kommt in seinem Buch "Die Ortsnamen in Schaumburg" zu dem gleichen Ergebnis. Er beschreibt Rannenberg wie folgt: "Rannenberg nordöstlich der Schaumburg und südöstlich von Rehren A.O., mundartlich 'Rannbarch', 1332 Hagenhufendorf (indaginem) 'Randenberghe', um 1380 'to Randenberg', 1564 'Randenberg'. Vielleicht eine Zusammensetzung mit einer Entsprechung (= etwas Ähnliches) zu 'rond' aus urnod. 'randu', got. 'randa' = Rand, obwohl diese Form im Westgermanischen nicht bezeugt ist, da unser Wort 'Rand' stark dekliniert (= gebeugt) wird und wir in diesem Falle nicht ein 'Randen', sondern ein 'Rand' zu erwarten hätten, also wohl 'Erhebung an einem Rande'.
Bushäuschen In der Reete
Nun
ist es endlich soweit: das neue
Bushäuschen In der Reete wurde wieder aufgestellt. Nach Klärung
diverser Fragen (Regelung mit der Versicherung, Standortfrage,
usw.)
hatten einige freiwillige Helfer vor einigen Wochen das
Fundament erneuert. Danach konnte der Sockel gemauert werden.
Das war dann der Startschuß für die Firma Holzbau Vogl aus
Rehren. In kurzer Zeit hatten die Zimmerer das
Eichenholz-Skelett erstellt. Fünf rüstige Rentner übernahmen
die
Malerarbeiten: sie versahen das Holz mit einem doppelten Farbanstrich. Weiter geht es
nun mit
Maurerarbeiten.
Geplant ist dies für Anfang Juni. Die Gefache werden mit
rotbraunen Klinkern ausgemauert. Unsere Dachdecker haben sich
wieder bereit erklärt, die Eindeckung des Daches mit
Biberschwänzen zu erledigen. Schließlich muß das Betonpflaster noch
an den Sockel angearbeitet werden. Auch das soll in
Eigenleistung erfolgen. Allen freiwilligen Helfern schon jetzt
ein herzliches Dankeschön! Einen Bericht aus der Schaumburger
Zeitung finden Sie
hier.
Arbeitseinsätze von Bürgern
An einigen öffentlichen Anlagen
waren verschiedene Arbeiten zu verrichten. So ging es darum, den
abgängigen Zaun am seitlichen Aufgang zum Dorfplatz zu erneuern.
Auf dem Friedhof war eine Neubepflanzung im Denkmalbereich und
vor der Kapelle notwendig. Außerdem bedurfte der Sandstein an der
Wasserstelle einer gründlichen Reinigung. Das Eingangstor
klemmte und ließ sich nicht mehr schließen. Für diese Arbeiten
ist eigentlich die Gemeinde zuständig. Doch es fanden sich
mehrere Freiwillige, die diese Arbeiten kurzerhand übernahmen.
Allen Helfern auch an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön!
Müll-Abfuhrtermine 2012
Sie finden die Müll-Abfuhrtermine 2012 auf der Seite "Termine".
Den aktuellen Abfallwegweiser der AWS können Sie mit einem Klick aufrufen.
Jahresbericht 2011 Dorfgemeinschaft
Mit einem Klick können Sie den Jahresbericht 2010 der Dorfgemeinschaft aufrufen. Alle Jahresberichte finden Sie hier.
Rannenberg-Kalender
Im Jahre 2008 haben wir den "Rannenberg-Kalender 2008" mit schönen Motiven aus dem gesamten Dorf herausgebracht. Damit Sie sich auch danach noch die Motive ansehen können, haben wir den Kalender wieder ins Internet eingestellt.
